Radfahrer gegen Läufer

Wer ist schneller auf dem Gipfel des Mont Ventoux – Läufer oder Radfahrer?

Ich begegnete Stefan Vorberg in Südfrankreich am Fuße des Mont Ventoux, wenige Tage vor der Umsetzung einer Wette: Wer wird schneller oben sein – Läufer oder Radfahrer? Mir gefiel diese Idee, ihm gefiel das Projekt Initiative Hoffnung und so mischten wir beides: Dabei heraus kam, dass er diese Wette als Spendenprojekt in seiner Heimat (auf nicht ganz so mächtiger Strecke) wiederholte. Über seinen Verein eröffnete er ein Wettbüro. Der Gewinner dieses Duells konnte über den Verwendungszweck der Wetteinsätze entscheiden. Gewinner waren in diesem Fall wieder die Mädchen in Nepal, denn an diese hat Hermann Telgenkämper die Wetteinsätze gespendet ! Danke an alle Beteiligten!

Was eigentlich als abteilungsinterner Wettstreit gedacht war, hat am vergangenen Freitag zu erheblichem öffentlichen Interesse in Grundschöttel geführt: das ewig junge Duell des Menschen gegen die Maschine; besser: des Läufers gegen den Radfahrer.
Ausgelöst durch die an dieser Stelle dokumentierte Wette an einem Berg in Südfrankreich trat Stefan Vorberg diesmal gegen Hermann Telgenkämper an: Wer erreicht das Ziel beim Akzenta-Markt nach dem Start an der Ruhrbrücke eher - Mann oder Mann auf Maschine.


Nach dem Start übernahm zunächst der Läufer die Führung, die er auf rd. 25 m ausbauen konnte. Der für seine ausgefeilte Taktik bekannte Radfahrer hielt zunächst nur Sichtkontakt und konnte sich erst im etwas flacheren Teil wieder in Szene setzen. Am Ostholz hatte er dann zum Läufer aufgeschlossen und gab die Führung nicht mehr ab. Getragen von den jeweiligen Fan-Clubs, die durch mehr oder weniger informierte Anwohner unterstützt wurden, erreichten beide schweißnass das Ziel.

Im Kampf Mann gegen Maschine steht es nun 1:1. Mal sehn, welche Wette nun angeboten wird.
Mit einem gemeinsamen Umtrunk an der Grundschötteler Straße wurden später Erfahrungen ausgetauscht und Taktiken besprochen.
Übrigens: Weiter Sieger war eine Einrichtung zur Betreuung an Aids erkrankter Kinder, die die gesamten Wetteinsätze in Höhe von rd. 230,00 € erhalten wird.
(Die Fotos hat freundlicherweise Heinz Hendel von der Westfalenpost zur Verfügung gestellt. Dafür recht herzlichen Dank.)