Über HH nach Lolland
Nirgendwo kann man Lauf-Monotonie besser erleben, als in Hamburg…Dort konnte ich
den Elbdeich bei dichtestem Nebel für mehr als vier Stunden nonstop erlaufen.
Soviel Eintönigkeit habe ich noch nicht einmal in der sagenumwobenen Atakama erlebt!
Dieses kleine Zwischenspiel auf der Anreise mit dem Rad nach Lolland war schnell vergessen, als ich, passend zum Postkartenkitsch-Sonnenuntergang, die Fehmarnsundbrücke erreichte. (aber auch nur, weil ich mich mich vorher verfahren hatte und später dort ankam als geplant! Glück gehabt).
Die Überfahrt nach Lolland war geprägt von der Wiedersehens-Freude mit
Georg.
Zu Recht, denn nicht nur Georg und Regina haben ein Herz mit offen
stehenden Türen(!), sondern deren heimeliges Domizil übertraf alles,
was ich erwartet hatte. (Prädikat: seeeehr wertvoll, auch als Nicht-Angler!!!)
Dafür würde ich sogar auch nochmal den Nebel des Grauens abwarten
und vier Stunden über den Deich laufen!!!
Die Rückfahrt via Zug war weniger spektakulär, wenn
auch nicht uninteressant (man fährt mit dem Zug in die Fähre. Ich
dachte dies sei vielleicht Dänischer Humor, ist es aber nicht!)
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